LAND: Raum für Zukunft – KLB Deutschland auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung

Wir sind wieder dabei! Die Katholische Landvolkbewegung lädt ein zu zwei Fachforen, die aufzeigen wie wichtig kirchliche Akteure im ländlichen Raum sind!

Beide Foren finden am Donnerstagvormittag statt.

Fachforum 22 – Donnerstag 22. Januar 2026 9.00 – 10.30 Uhr

Mehr als 4 Wände und ein Turm – Kirchen als nachhaltiger Zukunftsraum

in Kooperation mit dem KDFB und dem Ökumenischen Netzwerk Eine Erde

und

Fachforum 30 – Donnerstag 22. Januar 2026 11.00 – 12.30 Uhr

Der Raum wird knapp –
Wie wollen wir mit der Flächenkonkurrenz in Deutschland umgehen?

in Kooperation mit dem Westfälisch-lippischen Landwirtschaftsverband (WLV)

Wie können sich die Kirchen mit ihren Räumen und ihren Flächen in eine nachhaltige, zukunftsorientierte Nutzung zum Wohle der Gemeinschaft einbringen? Das ist die grundlegende Fragen. Welche Verantwortung und welche Möglichkeiten bestehen?

Im Fachforum 22 geht es um die Räume, sei es Kirche oder Pfarrhaus, die mit neuen Nutzungen lebendig bleiben und so zu einem sozialen Miteinander gerade in den ländlichen Räumen beitragen.

Im Fachforum 30 geht es um (landwirtschaftliche) Flächen. Diese werden immer knapper und müssen immer mehr Anforderungen erfüllen. Wie kann das gehen, wer trägt die Verantwortung, was kann gemeinsam bewirkt werden?

Einzelheiten finden Sie hier KLB Deutschland auf dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2026

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EU-Ministerrat hat der Deregulierung von Produkten aus neuer Gentechnik zugestimmt

Wahlfreiheit und Koexistenz, Verbraucherschutz und Vorsorgeprinzip sind nicht mehr gewährleistet, wenn das Europaparlament ebenfalls zustimmt.

Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt.

In den vergangenen Wochen haben wir uns mit anderen Verbänden gemeinsam an die deutschen Minister und Ministerinnen gewandt. Sie scheinen unseren Argumenten gefolgt zu sein. Deutschland hat dem Vorschlag im Rat nicht zugestimmt – Danke dafür an dieser Stelle.

Der Brief an den Bundeslandwirtschaftsminister und unsere Argumente finden Sie hier

Gemeinsamer Verba¨ndebrief an BMLEH zum vorla¨ufigen Trilog-Beschluss der geplanten NGT-Verordnung_12.12.2025

Nun müssen Sie aktiv werden! Schreiben Sie an Ihre Europaangeordneten! Nutzen Sie gerne unsere Argumente!

Vor dem aktuellen Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Wir fordern die Mitglieder im EU-Parlament auf, bei ihrer Entscheidung folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …

Gentechnikfreie Landwirtschaft muss auch zukünftig noch möglich sein!

KLB Deutschland fordert im Trilog die Berücksichtigung von Wahlfreiheit, Koexistenz und die Einhaltung des Vorsorgeprinzips sowie das Verbot von Biopatenten

Morgen steht in Brüssel eine weitreichende Entscheidung zu den neuen Regelungen für die sogenannten neuen Gentechniken (NGT) an. Die Gefahr, dass zukünftig nahezu 90 – 95 % der neuen Gentechnik-Pflanzen ohne Risikoprüfung angebaut und deren Produkte verkauft werden können, ist zu groß. Eine Lösung, die Wahlfreiheit gewährleistet und Biopatente verhindert, scheint nicht in Sicht zu sein.

Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat der Beschluss der KLB Deutschland für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eine besondere Aktualität. Auch für die morgige Sitzung werden die Triolog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Rat) aufgefordert, folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …

Erntedankgottesdienst in Tangermünde – Erntekorne dem Bundespräsidenten überreicht

Die Bundesvorsitzende der KLB Deutschland, Dagmar Feldmann aus Bonenburg berichtet:

Die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB), die Evangelische Kirche Deutschlands, der Deutsche Landfrauenverband und der Deutsche Bauernverband überreichen jedes Jahr an einem anderen Ort eine Erntekrone an den Bundespräsidenten.

In diesem Jahr fanden der feierliche Erntedankgottesdienst und die Übergabe an Frank Walter Steinmeier in Tangermünde (Landkreis Stendal) statt. In der evangelischen Stephanskirche, einer riesigen Hallenkirche aus Backstein, wurde zunächst ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Nur vorher angemeldete Personen durften die Kirche betreten, die zudem mit Polizeihunden auf mögliche Gefahren abgesucht wurde. Vor der Kirche hatten verschiedene Organisationen Stände aufgebaut, an denen der Bundespräsident später jeweils einige Zeit blieb, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Weiterlesen …

Erntedank 2025  

Übergabe der Erntekrone an den Bundespräsidenten am 5. Oktober 2025 in der evangelischen St. Stephan-Kirche in Tangermünde

Es ist in jedem Jahr ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeit der Landwirtinnen und Landwirte, wenn die Erntekrone dem Bundespräsidenten Dr. Frank Walter Steinmeier überreicht wird. Auf Wunsch des Bundespräsidenten erfolgt die Übergabe seit einigen Jahren in den unterschiedlichen Regionen in Deutschland. In diesem Jahr wird der Festakt am 5. Oktober 2025 in der St. Stephan-Kirche in Tangermünde sein. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst, den die evangelische Gemeinde gemeinsam mit der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland (KLB) und der katholischen Pfarrgemeinde St. Elisabeth im Bistum Magdeburg gestaltet, werden der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper, und die Bundesvorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung Deutschland, Dagmar Feldmann, gemeinsam mit Dr. Dr. h.c. Johann Schneider, Regionalbischof des Propstsprengels Halle-Wittenberg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) die Erntekrone übergeben. Weiterlesen …

„Erntedank: Bäuerliche Saatgut-Vielfalt bewahren – weltweit!“

Bündnis fordert: Schutz der gentechnikfreien konventionellen und ökologischen Landwirtschaft und bäuerlicher Rechte.

(Berlin, 23. September 2025) Anlässlich des Erntedankfestes (5. Oktober) hat heute ein Bündnis aus kirchlichen Entwicklungsorganisationen und bäuerlichen Interessenvertretungen eine Erntekrone an Bärbel Kofler überreicht. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erhält die Krone mit der Bitte, sich für den Schutz der Saatgutvielfalt einzusetzen. Das Bündnis fordert zudem, keine Patente auf Saatgut zuzulassen.

 Die Erntekrone steht für die Dankbarkeit gegenüber der Natur, für Wertschätzung bäuerlicher Arbeit und für eine gute Ernte. Diese ist für bäuerliche Betriebe in Deutschland und weltweit immer schwieriger zu erzielen. Klimaveränderungen bringen Wetterextreme, und große Agrarkonzerne gewinnen durch Patente immer mehr Kontrolle über den Saatgutmarkt. Vielfältiges, lokal angepasstes Saatgut steht immer weniger zur Verfügung, und der Zugang wird immer mehr eingeschränkt. Zudem plant die EU-Kommission, das EU-Gentechnikrecht erheblich aufzuweichen, sodass eine gentechnikfreie Saatgut- und Lebensmittelerzeugung nicht mehr möglich sein wird. Weiterlesen …

Dem Land eine Stimme geben!

Die KLB zukünftig mit drei Stimmen aus und für den ländlichen Raum im ZdK vertreten

Bettina Locklair, Bundesgeschäftsführerin der KLB Deutschland, neues ZdK Mitglied

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gibt den Anliegen der katholischen Gläubigen in Deutschland eine Stimme. Gewählte Einzelpersönlichkeiten, Vertreterinnen und Vertreter der Verbände sowie der Diözesanräte befassen sich mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen, kirchlichen und politischen Themen. Die KLB Deutschland ist nunmehr mit drei Personen im ZdK vertreten. Nicole Podlinski, ehemalige Bundesvorsitzende der KLB, wurde im Sommer als Einzelpersönlichkeit gewählt und machte damit den Verbandsplatz frei. Diesen übernimmt Bettina Locklair, Bundesgeschäftsführerin der KLB Deutschland, und vertritt von nun an gemeinsam mit dem Bundesseelsorger der KLB Deutschland, Hubert Wernsmann, die Anliegen der Menschen im ländlichen Raum im kirchlichen und gesellschaftspolitischen Diskurs. Weiterlesen …

SoeTRA-Projekt gestartet

Sind alternative Proteine eine Chance für die Landwirtschaft und wenn ja, was benötigen Landwirtinnen und Landwirte?

Mit einer gemeinsamen Kickoff-Veranstaltung startete das neue Projekt eines Kooperationsverbundes von VISTRA Vechta, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf und KLB Deutschland unter dem etwas sperrigen Titel Erforschung sozioökonomischer Transformationsdynamiken bäuerlicher Betriebe bei der Umstellung auf alternative Proteine (SoeTRA).

Das Projekt wird aus dem Titel „Proteine der Zukunft mit Chancenprogramm Höfe“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMLEH) gefördert und soll bäuerliche Betriebe bei ihren Überlegungen zur (Teil-) Umstellung und Produktionsveränderung mit Blick auf alternative Proteine begleiten und stärken.

Zunehmend erfordern die ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen von Landwirtinnen und Landwirten eine regelmäßige Überprüfung der Produktionsmethoden und deren Ausrichtung. Der Klimawandel, zunehmende Extremwetterereignisse, Veränderungen der Bodenqualität sowie Im- und Export wirken sich unmittelbar auf die landwirtschaftliche Lebensmittelproduktion aus. Der Wandel der Ernährungsgewohnheiten – von der Reduzierung des Fleischkonsums bis hin zur veganen Ernährung – stellt besonders tierhaltende Betriebe vor strategische Entscheidungen: Inwieweit können sie diese Veränderungen in die zukünftige Ausrichtung ihres landwirtschaftlichen Betriebs einbeziehen?

Die Projektpartner wollen herausfinden, ob der Anbau alternativer Proteine für die Humanernährung auch in Deutschland ein möglicher Baustein zur Zukunftsgestaltung landwirtschaftlicher Betriebe sein kann und welche Rahmenbedingungen dafür gegeben sein müssen.

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Einschränkung von Biopatenten für Züchtung und Landwirtschaft dringend geboten

BDP, BDM, Bioland, BÖLW, DBV, die Bevollmächtigte des Rates der EKD, KLJB und KLB veröffentlichen ein gemeinsames Positionspapier

Nach einem längeren Diskurs unter Moderation und Leitung der KLB und dem Kommissariat der Bischöfe in Berlin haben sich BDP, BDM, Bioland, BÖLW, DBV, die Bevollmächtigte des Rates der EKD, KLJB und KLB auf eine gemeinsame Position zur Einschränkung von Biopatenten geeinigt. Anlass waren die aktuellen Diskussionen zur Deregulierung der sog. neuen Gentechniken (NGT) auf EU-Ebene, die kurz vor dem Abschluss im Trilogverfahren stehen. Auch wenn sich die Beteiligten bei der Bewertung von NGT´s nicht einig sind, so fanden sie doch mit Blick auf die Biopatente eine gemeinsame Position. Für ein zukünftiges, resilientes, nachhaltiges und produktives Ernährungssystem ist Vielfalt eine Grundvoraussetzung – Vielfalt von Saat- und Pflanzengut ebenso wie der ungehinderte Zugang dazu und die Vielfalt unterschiedlicher bäuerlicher/landwirtschaftlicher Betriebsformen und Pflanzenzuchtbetriebe. Weiterlesen …

Gentechnikfreie Landwirtschaft muss gesichert werden!

KLB Deutschland fordert im Trilog die Berücksichtigung von Wahlfreiheit, Koexistenz und die Einhaltung des Vorsorgeprinzips

 In Brüssel wird über neue Regelungen für die sogenannten neuen Gentechniken (NGT) diskutiert. Sowohl nach dem Vorschlag der EU-Kommission als auch der Änderungen durch das EU-Parlament und den EU-Ministerrat sollen zukünftig nahezu 90 – 95 % der neuen Gentechnik-Pflanzen ohne Risikoprüfung angebaut und deren Produkte verkauft werden können. Derzeit wird im sog. Trilog nach einer gemeinsamen Lösung gesucht.

Ohne Kennzeichnung – das heißt ohne Erkennbarkeit für die Landwirt*innen und die Verbraucher*innen – , ohne Rückholbarkeit, ohne jegliche Schutzmöglichkeiten vor Kontaminationen und ohne Haftungsregelungen wird das Vorsorgeprinzip, das noch immer in der EU gilt, außer Kraft gesetzt. Vor diesem Hintergrund hat die KLB Deutschland auf ihrer Bundesversammlung am Freitag im Kloster Heiligkreuztal ihre Position für eine gentechnikfreie Landwirtschaft erneuert. Mit dem Antrag des Verbandes katholisches Landvolk (VKL) Rottenburg-Stuttgart, der schon 2010 im Verfahren zum Gentechnikgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht mit seiner Expertise eingebunden war, werden die Triolog-Partner (EU-Kommission, EU-Parlament und den EU-Rat) aufgefordert, folgende Kriterien vorzusehen und ihre Entscheidung danach auszurichten: Weiterlesen …